In den vergangenen Monaten haben sich an unserer Schule 21 Zweit- und Drittklässler zu Juniorhelfern und Juniorhelferinnen ausbilden lassen. Sie haben gelernt, wie man Mitschülern in Notsituationen helfen kann. Die Juniorhelfer können Finger-, Ellbogen- und Kniepflaster sachgemäß aufkleben, Verbände (z.B. Kopfverbände, aber auch Druckverbände) anlegen, bei Bauchschmerzen, kleinen Verbrennungen und Schnittwunden helfen, ein bewusstloses Kind in die stabile Seitenlage bringen und einen Notruf absetzen.

Aber auch, wenn es einmal nicht so schlimm ist und ein leicht verletztes Kind nur getröstet werden muss, kann ein Juniorhelfer das sehr gut. Natürlich haben die Juniorhelfer auch einen scharfen Blick für Gefahren entwickelt, denn schließlich versorgen sie nicht nur Verletzte, sondern sie helfen auch dabei, Unfälle zu verhüten.

Ab Montag, den 30.01.17 unterstützen die neuen Juniorhelfer die bereits aktiven Juniorhelfer bei ihrer Arbeit und versorgen in den Pausen verletzte Kinder. Damit man die Juniorhelfer gleich erkennen kann, tragen sie rote Kappen und neongelbe Leuchtwesten.

Ich freue mich, dass es mittlerweile an unserer Schule schon so viele Juniorhelfer gibt, dass in allen Pausen sowohl auf dem Sportplatz als auch auf dem Pausenhof Kinder ihren Dienst tun. Schnelle Hilfe ist also immer vor Ort.

Und die Ausbildung geht weiter. Die nächsten Schüler und Schülerinnen stehen schon in den Startlöchern.

Susanne Becker, Lehrerin