Freiwilliges Soziales Jahr

Freiwilliges soziales Jahr

Im Schuljahr 2017/18 unterstützen und drei junge Menschen durch ein Freiwilliges soziales Jahr.

Erfahrungsbericht

Im Schuljahr 2016/17 hatten wir das erste Mal einen FSJ`ler an der Adalbert-Stifter-Schule eingesetzt.

Passion, Verantwortung, Selbstständigkeit Wachstum, (inneres) Kind, Lebensfroh. All das sind Stichpunkte, die ich neben vielen anderen noch zur Materie FSJ ergänzen könnte. Vollständig ist die Wortwolke noch lange nicht.

Die Übungsleiterausbildung zum Übungsleiter C-Breitensport stellte die Startlinie meines FSJs dar. Der Träger des Lehrgangs ist die Bayerische Sportjugend, die gleichzeitig als Ansprechpartner fungiert, sollten Unklarheiten oder Probleme auftreten.

Innerhalb von drei Wochen lernt man verschiedenste Sportarten kennen, erfährt was einen kompetenten Übungsleiter ausmacht, bekommt wertvolle Tipps zur tagtäglichen Arbeit in der Einsatzstelle und kann selbst jede Menge Sport treiben. An Wert gewinnt die Erfahrung nochmals, da man sie mit Gleichgesinnten teilt.

In der Adalbert-Stifter-Grundschule angekommen, waren die Aufgaben, bei denen ich selbst viele Vorschläge einbringen konnte, schnell gefunden. In erster Linie Deutschdifferenzierung mit zugezogenen Kindern, Zirkus AG, Fußball AG, Mountainbike Angebot, Betreuung der Schulhomepage und Mathedifferenzierung.

Die ganze Schulfamilie hat mir einen herzlichen Empfang ermöglicht und hat sich als ein sehr angenehmes Arbeitsumfeld herausgestellt. Jeder hat stets ein oder zwei offene(s) Ohr(en) für mich, reagiert neuen Ideen gegenüber aufgeschlossen und hilft bei der Umsetzung der selbigen und gibt mir immer neue Gedankenanstöße – auch außerhalb des FSJs – mit auf den Weg.

Die Arbeit mit den Schülern ist ebenfalls beispiellos bereichernd. Ein anderer interessanter Punkt, ist der 180° Perspektivenwechsel. Statt auf Schülerseite steht man nun auf der Lehrerseite

Trotz der Vielzahl an positiven Erfahrungen ist es nur angenehm, wenn man bereit ist, zu arbeiten. Auch dann, wenn es einmal beschwerlich ist.
Denn nur wer investiert, kann sich bereichernder, neuer Erlebnisse rühmen.
Ein letzter Punkt hierzu: Arbeit mit Kindern bedeutet Verantwortung und dieser muss sich gestellt werden. Wer sich aber eben jener stellt, kann eine unvergessliche Zeit erleben.

Jakob