Hausaufgaben

Ein stets brisantes Thema für Schüler, Eltern und Lehrer sind die täglichen Hausaufgaben.

Dies hat auch die Befragung ergeben, die Frau Vittinghoff, unsere Schulpsychologin durchführte. In Ihren Anmerkungen wurde deutlich, dass sich immer wieder Probleme bei der Erledigung von Hausaufgaben ergeben. Ein stetes Thema ist auch die unterschiedliche Einschätzung von Umfang und Anforderungsniveau der Hausaufgaben, die natürlich für Sie als Eltern meist nur subjektiv erfolgen kann, da Sie nur Ihr Kind und evtl. noch die Freundinnen und Freunde kennen. Wir haben im Kollegium in allen Jahrgangsstufen dieses Thema diskutiert und möchten Ihnen im Folgenden einige Ergebnisse mitteilen, die, so hoffen wir, zu mehr Klarheit und Sicherheit beitragen.

Korrektur
Der erste Punkt betrifft die Korrektur von Hausaufgaben durch Sie oder andere Personen. Wir – und damit ist jede Lehrkraft des Kollegiums gemeint – erwarten nicht, dass die Kinder korrigierte Hausaufgaben in die Schule bringen. Hausaufgaben dienen dem Zweck das im Unterricht Erarbeitete selbständig nochmals zu üben und zu vertiefen. Deshalb sind Hausaufgaben auch eine wichtige Rückmeldung an die Lehrkraft, ob der Stoff verstanden wurde oder nicht.

Nacharbeiten des Stoffes
Kinder sollten sich grundsätzlich auch an die Lehrkraft wenden, wenn sie etwas nicht verstanden haben. Natürlich ist es sinnvoll, wenn Sie Ihrem Kind bei Schwierigkeiten helfen, indem Sie die Inhalte nochmals erklären und evtl. nochmals üben. Allerdings sollen Sie nicht als nachmittägliche Lehrkraft fungieren und sämtliche Inhalte nochmals nacharbeiten müssen.
Manche Kinder möchten aber gerne fehlerfreie Hausaufgaben in die Schule bringen. Wenn Sie jedoch korrigieren und feststellen, dass Ihr Kind große Probleme mit dem Verständnis und der Erledigung der Hausaufgabe hatte, teilen Sie dies bitte der Lehrkraft z.B. über das Mitteilungsheft mit.

Zeit
Der zeitliche Aufwand für Hausaufgaben differiert je nach Kind sehr. Grundsätzlich sollen Hausaufgaben in der Grundschule nicht länger als 1 Stunde dauern. Arbeitstempo und Schwierigkeitsgrad der Aufgaben sind für jedes Kind individuell verschieden. Wenn Sie dies berücksichtigen, sollte eine für das Kind sinnvolle Hausaufgabenzeit veranschlagt werden.
Teilen Sie der Lehrkraft auch mit, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind zu lange an den Hausaufgaben sitzt, damit Sie zusammen mit der Lehrkraft eine Lösung finden können.
Brechen Sie auch mal ab, wenn Sie das Gefühl haben, dass es keinen Sinn mehr ergibt, das Kind noch länger arbeiten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Greil, Rektorin

Oben stehende Informationen als PDF.

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